Corporate Design, Markenbaukasten, Touchpoints, Tools

 

Corporate Design – mehr als ein Logo

 

Kanalübergreifend Mehrwerte schaffen

Corporate Design wird oft auf das Markenzeichen, ein paar Farben und Schriften reduziert. Manche Modemarken kommen sogar ganz ohne Farbspektrum und teilweise sogar ohne Wortmarke aus. Hier ist es wichtig, eine klare Wiedererkennung ihrer Botschaften und Medien zu gewährleisten. Die eigentliche Aufgabe dafür übernehmen die im Corporate Design definierten Gestaltungsmittel. Bevor der Blick der Kunden auf das Logo fällt, hat dieser meist schon eine Menge visueller Signale erhalten, die die Marke bereits erahnen lassen. Eine größere, deutsche Telefongesellschaft hat dieses Prinzip seinerzeit auf die Spitze getrieben und sich farblich so prägnant aufgestellt, dass bei der Wiedererkennung keine Zweifel aufkommen. Corporate Design steht aber nicht nur für Wiedererkennung, sondern ist vielmehr ein Baukasten für Produkte und Medien – ein Träger von Botschaften, ein Spiegel für Produktqualität und sogar Gebäude-Accessoires mit Wegeleitung. Die eigentliche “Markenwelt” schaffen Farben, Schriften, Formen und Bilder. Unsere Motivation besteht darin, ein Unternehmens-Design zu schaffen, das kanalübergreifend funktioniert und für alle Botschaften und Produkte einen zusätzlichen Mehrwert darstellt – mit und ohne Markenzeichen.

 

Touchpoints definieren – der erste Schritt

Bevor man mit der Entwicklung eines CDs startet, sollte man sich über die Touchpoints seiner Kunden im Klaren sein. Wo und wie kommuniziert meine Marke eigentlich? Gibt es Schwerpunkte? Ein Corporate Design, das den größten Teil der Kommunikation in den sozialen Medien übernehmen muss, erfordert andere Maßnahmen als das Design eines Lieferservices, der hauptsächlich über seine Fahrzeuge wahrgenommen wird. Hat man früher stolz Visitenkarte und Briefbogen als Referenz für sein funktionierendes Design präsentiert, muss man heute den Nachweis auf Facebook, Tik Tok oder im Appstore antreten. Trotzdem muss das “Design” immer den Spagat zwischen den verschiedenen Medien schaffen. Hierfür bedarf es einer neuen Flexibilität und einer Vielzahl an veränderbaren Gestaltungselementen. Mit starren Regeln kommt man nicht weit. Vielmehr muss das visuelle Ergebnis definiert werden und weniger der Weg dorthin.

 

Markenbaukasten erstellen – vom Asset zum Medium

Bei der Entwicklung einer Gestaltungssystematik sollte man sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Zum einen gilt es, grundlegende Assets wie Schrift, Farbe, Gestaltungselemente, Icons etc. zu entwickeln, zum anderen muss man diese ständig in Anwendungen wie Websites, Anzeigen, Postings etc. permanent überprüfen. Oft wird ein Grundlayout erzeugt und dann versucht, auf alle anderen Medien zu übertragen. Die Erfahrung zeigt, dass dies nur bedingt funktioniert. Vielmehr sollte man Assets medienübergreifend entwickeln und das Corporate Design an das jeweilige Medium anpassen. So können Botschaften und Funktionen optimal platziert werden. Am Ende bedient sich das Corporate Design für Web, Social Media oder Print aus einem Assetpool. Dies verhindert zudem, dass eigenhändig Dinge entwickelt werden und hilft dabei, neue Assets für alle Medien zu integrieren. Alleine bei der Entwicklung des Markenzeichens muss man sich heute ganz neuen Herausforderungen stellen. Reichte es früher aus, das Logo in Farbe und Schwarz-weiß kreieren, muss man heute Formen für Profilbilder und Favicons im Corporate Design berücksichtigen.

 

Corporate Design Manual – Tools statt Regeln

Hat man ein funktionierendes Designkonzept gefunden, das Botschaften, Produkte und Services in alle Medien transportieren kann und dem Unternehmen den richtigen „Look & Feel“ gibt, muss nur noch die „Gebrauchsanweisung“ geschrieben werden. Das ist genauso wichtig, wie das Design selbst. Hier gilt es, den richtigen Weg zu finden. Denn nur ein Corporate Design mit dem sich Agenturen und Unternehmen identifizieren können, wird erfolgreich sein. Oft erleben wir, dass sich Agenturen zu stark von Regeln beschnitten fühlen, während Kunden den Wildwuchs unterschiedlich umgesetzter Medien bemängeln. Das hat oft mit der unterschiedlichen Auffassung von CDs zu tun. Corporate Design bedeutet nicht, das alles gleich aussehen muss. Es bedeutet vielmehr, dass das Erscheinungsbild über die nötige Wiedererkennung verfügen muss. Statt starrer Regeln über Logopositionen und Headlinegrößen, sollte man lieber Design-Templates entwickeln, die verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zulassen und in denen das Logo bereits fest integriert ist. Viel wichtiger ist es, die gestalterische Botschaft zu vermitteln. Wie soll meine Marke wirken? Deshalb sollte ein gutes Corporate Design viele verschiedene Möglichkeiten bieten, die sich unterscheiden dürfen, aber in der Summe immer als einheitlicher Markenauftritt wahrgenommen werden.

 

 

Dabei unterstützen wir Sie:

– Corporate Design-Entwicklung

– Markenstrukturierung

– Markenrefresh

- Namensfindung 

– Designberatung

– CD-Manual Erstellung

Betreuung und Weiterentwicklung von Corporate Design

– Kontrolle zur Einhaltung von CD-Vorgaben

 

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